Ein 3D Drucker: Geeetech Prusa I3 X Pro

Ich hatte ja schon öfters mal überlegt und ein Freund hat mich dann am Ende überzeugt: Wir haben einen 3D Drucker. Ich habe mich für einen Selbstbausatz auf Basis des Openhardware Projekts Prusa I3 entschieden. Man kann sich dazu alle Komponenten selbst beschaffen. Sinnvoller erschien mir ein Komplettkit zu kaufen und dieses zu optimieren. Man bekommt hier einen Komplettbausatz zu Preisen, die man schwer in Einzelkäufen erreichen kann.
PrusaI3XPro
Ich habe mich für einen Geeetech Prusa I3 Pro X entschieden und diesen für 265€ bei ebay erstanden (Verkäufer isecsv110 = Geeetech). Der Vorteil des Kits sind die m.E. relativ anständigen Komponenten. Weiterhin werden in diesem Set keine gedruckten Teile für den Drucker verwendet. Diese haben in vielen Kits eine eher miese Qualität. Geeetechs Konstruktion ist ziemlich stabil.
Mit Zoll und Gebühren war das Paket per DHL für ca. 334€ eine Woche später da. Ich will hier keine Werbung für die Firma Geeetech machen. Es gibt viele gute Bausätze. Hier sind meine Ergänzungen & Änderungen zur offiziellen Anleitung mit diesem Kit. Einiges dürfte auf ähnliche Modelle übertragbar sein. Erwähnen möchte ich jedoch, dass Geeetech bei fehlerhaften Teilen problemlos Ersatz schickt und auch einen sinnvollen technischen Support und ein Forum anbietet.
Generell gilt hier aber wie auch bei vielen anderen Kits: Bau es so auf, wie es die Anleitung zeigt und es klappt garantiert nicht. Im Zweifelsfall hilft Intuition und technisches Verständnis weiter.

Metallstangen kontrollieren, richten oder Ersatz besorgen:
Direkt am Anfang sollte man die Metallstangen kontrollieren. Dazu rollt man die Stangen auf einem Tisch mit gerader Oberfläche. Sind die Stangen schief, muss man sie richten oder man braucht Ersatz. Wichtig sind vor allem die M8 Gewindestangen (die dünneren). Die glatten Stangen sollten natürlich auch gerade sein. Eine Abweichung ist hier aber nicht ganz so schlimm. Relativ egal sind Abweichungen bei den dicken Gewindestangen.

Unterlegscheiben verwenden:
Jede Schraube, die mit dem Acryl in Kontakt kommt, bekommt auch eine Unterlegscheibe. Das steht so zwar nicht in der Anleitung, es sind aber genug Scheiben dabei. Die Scheiben sind wichtig, um den Druck breiter zu verteilen. Acryl kann reißen, wenn man die Schrauben zu sehr anzieht.
Unterlegscheiben

Zahnriemen in Y-Richtung (Tisch vor/zurück):
Baut man den Riemen so wie beschrieben ein, so läuft er schräg. Gerade in der Endposition kann das eigentlich nicht gut gehen. Die Lösung ist einfach: Die Zahnriemenscheibe (Pulley) herumdrehen. Dann läuft der Riemen gerade.
Zahnriemenscheibe

Verschraubungen der großen Gewindestangen / Basis:
In der Anleitung und den Videos werden hier mal kurz die Muttern angezogen. Man muss hier aufpassen, dass man keine unnötige mechanische Spannung erzeugt. Am besten mit einem Metallwinkel prüfen, dass alles im Lot ist und die Schrauben so fixieren, dass die Winkel passen.
Verschraubung_Basis

Schlitten der z-Achse (auf/ab)
Hier besteht der größte Optimierungsbedarf und auch die größte Fehlerquelle für nachfolgende Probleme mit der Druckqualität. Die z-Achse ist der Schwachpunkt der Prusa Konstruktion. Auch kleine mechanische Spannungen koppeln von den Gewindestangen auf den Extruder-Schlitten ein. Und das erzeugt dann unschöne Ringe & Abweichungen im Ausdruck.

a) Position der z-Nuss
In der Geeetech Variante ist es unglücklich gelöst, dass die z-Nuss des Schlittens unten montiert ist. Die Alukoppler an den Schrittmotoren sollen Abweichungen in x/y Richtung bei der Drehung der Gewindestangen ausgleichen. Wenn der Extruderschlitten aber ganz nach unten gefahren ist, so ist die z-Nuss ganz nahe bei den Alu-Kopplern und jegliche Abweichung wirkt maximal. Deshalb habe ich die Konstruktion verändert und die z-Nüsse nach oben verlagert.
Dazu muss man die 4 Bohrungen auf der linken Seite im oberen Acrylteil selbst bohren. Links sind die Bohrungen oben wie unten vorhanden.
z-Schlitten

b) Durchführungen für die glatten Stangen vergrößern
Wenn man die Linearlager in die z-Schlitten montiert, laufen die glatten Stangen schwergängig. Der Grund ist schnell gefunden: Die Stangen schleifen oben/unten am Acryl des Schlittens. Also haben ich die Löcher auf M10 aufgebohrt. Es macht keinen Sinn, dass die Löcher im Acryl ebenso wie die Stangen 8mm sind.
Bohrung_M8Stangen

c) Rechtwinkligkeit / Parallelität von Gewindestange und glatter Stange
Der Ausrichtung der glatten Stangen wird durch das Linearlager definiert. Die Ausrichtung der Gewindestangen orientiert sich an den z-Nüssen, die mit dem zum Linearlager senkrechten Acrylteil verschraubt sind. Aufgrund von Fertigungstoleranzen an den Acrylteilen ist der z-Schlitten aber ganz und gar nicht rechtwinklig. Deshalb habe ich die Teile mit einer Metallfeile so nachbearbeitet, dass die beide Stangen parallel laufen. Dies prüft man am besten, bevor man die Schlitten montiert.

d) Leichtgängigkeit der Gewindestangen
Für eine gute Leichtgängigkeit habe ich die Stangen mit Silikonspray eingesprüht. Weiterhin war etwas Silikonspray am oberen Acryllager der Gewindestangen nötig.

Alukoppler richtig nutzen
In der Anleitung werden die Gewindestangen mal kurz in die Alukoppler der Schrittmotoren eingeführt und festgeschraubt. Dabei wird der eigentlich Trick aber nicht erklärt. Die Gewindestangen dürfen nur im oberen Teil der Koppler sein; so weit, dass man sie mit der Madenschraube fixieren kann. Dadurch werden Abweichungen in x/y Richtung am besten entkoppelt.
Setzt hingegen die Gewindestange auf der Achse des Schrittmotors auf, so kann der Koppler seine Aufgabe nicht erfüllen.
AluKoppler

z-Schlitten einmessen
Mit einer Schieblehre sollte man beide Schlitten nach der kompletten Montage sehr genau einmessen. Dazu nimmt am am besten zwei Holzklötze, die exakt identisch sind. Damit kann man durch Drehen der Gewindestangen die Schlitten so absenken, dass die glatten Stangen der x-Achse auf den Holzklötzen aufliegen.

LCD/SD richtig anschließen
LC und SD müssen richtig zwischen dem GT2560 Board und dem Display verkabelt werden. Diverse Anleitungen von Geeetech sind fehlerhaft. Das steht auch in vielen Foren. Es gibt auch korrigierte Anleitungen. Da man aber nicht weiß, ob man eine korrigierte Anleitung hat, ist man trotz Forumskommentaren wieder unschlüssig. Da beide Stecker identisch sind, bekommt man auch daraus keinen Hinweis. Schaut man genauer hin, so kann man erkennen, welche Leiterbahnen am LCD zum Display und welche zur SD laufen. Die richtige Beschaltung zeigt das folgende Foto:
LCD_SD_Anschluss
Die Bezeichnungen für LCD und SD auf dem GT2560 Board sind korrekt.

Ein Motor dreht falsch rum?
Nach dem ersten Einschalten und dem Auswahl von „AutoHome“ im Menü fuhr bei mir die x-Achse in die falsche Richtung und erreichte so natürlich nie den Endschalter. Man könnte nun den Zahnriemen entgegen der Anleitung herumdrehen. Alternativ kann man das Motorkabel umpinnen. Dazu nimmt man eine Nadel und hebt die kleinen Plastikzungen im motorseitigen Stecker an während man vorsichtig am Kabel zieht. Die Verkabelung wird so gespiegelt und schon dreht der Motor anders herum.
Motor_Anschluss

12V Spannung einstellen
Nach den ersten Tests sollte man die Spannung prüfen, die das Schaltnetzteil erzeugt. Mit dem kleinen Poti neben den Stromanschlussklemmen kann man die Spannung einstellen. Dazu löst man am besten erst einmal den Stromversorgungsstecker am GT2560 Logik Board, damit beim Einstellen nichts schief gehen kann. Ich habe zunächst eine Spannnung von 12,8V gewählt. Das stellt einen ersten Kompromiss zwischen Spannung für das Logikboard und genug Spannung für Motoren und Hotbed dar.

Zugentlastung am Extruderschlitten
Es ist sinnvoll am Extruderschlitten eine Zugentlastung vorzusehen, so dass die permanenten Bewegungen des Schlittens keine mechanische Belastung für die Stecker am Extruder erzeugen. Das kann beispielsweise mit Kabelbindern realisiert werden.
Extruder_Zugentlastung

Hotbed optimieren & Drehknopf am LCD geht falsch herum?
–> Dazu schreibe ich eigene Einträge.

Mit den oben genannten Optimierungen sind Ausdrucke wie das gezeigte Gears Objekt problemlos möglich (P Gears auf Thingiverse).

137 Gedanken zu „Ein 3D Drucker: Geeetech Prusa I3 X Pro

  1. Armin

    Vielen Dank für Deine ausführlichen Schilderungen der Schwachpunkte und Deine fundierten Lösungen. Ich habe mir ebenfalls dieses Kit aus China kommen lassen und wäre ohne Deine Hilfe wohl kläglich gescheitert.
    Die Tipps bezüglich der z-Achse habe ich gleich beim Aufbau umgesetzt. Auch bei mir drehte die x-Achse in die falsche Richtung, da kam Dein Hinweis gerade richtig! Die Spannung musste ich auch nachjustieren, da trotz der Tipps von Dir, die z-Achse am Anfang keine Bewegungen machte.
    Ich musste noch den Thermistor meines Druckbetts umpolen, da ich vorher beim Einschalten eine Fehlermeldung erhielt.

    Nochmals vielen Dank und Grüße
    Armin

    Antworten
    1. Armin

      Nachtrag: Ich habe mich etwas unglücklich ausgedrückt. Der Thermistor wurde natürlich nicht umgepolt (ist schließlich ein Widerstand), sondern ich musste das am Heiztisch aufgeklebte Bauteil umdrehen, da es durch das Verdrehen einen Kurzschluss hatte.

      Gruß
      Armin

      Antworten
  2. Hans

    Interessant, hätte ich das vor meinem Zusammenbau (Anfang Januar) gewusst, hätte ich mir einiges an Ärger sparen können. Ich kann fast alle deiner Aufzählungen bestätigen. Die offizielle Anleitung sagt, dass man zum ändern der Motorenrichtung die Firmware verändern muss, was ich auch getan habe. Schön, dass die einfachere Variante vom Hersteller nicht erwähnt wird…
    Bei mir waren zudem die ersten beiden Boards defekt, erst mit dem dritten läuft alles. Ich hatte außerdem massive Probleme mit den Lineargleitlagern. Auch mit Maschinenöl wollten die nur mit viel Kraft „gleiten“. Ich habe mit der Stange dann mehrere Kügelchen aus dem Lager gedrückt, damit wurde es dann besser.

    Antworten
    1. Peter Hess

      Hilfe gesucht!
      Möchte mich zuerst bedanken für die ausführliche Beschreibung der Erfahrung beim Zusammenbau. Meine persönlichen Erfahrungen decken sich weitgehend mit der Beschreibung. Als handwerklich ausgebildeter habe ich die meisten Probleme bereits beim Aufbau erkannt und insbesondere festgestellt, dass man bei den diversen Aufbauanleitungen nie die Anwendungen eines Messinstrumentes feststellen kann. Ich habe den Drucker Modell i3 Pro X im März 2016 aufgebaut und alle Funktionen getestet konnte aber bisher nicht in Produktion gehen. Das Problem, ich bringe die Z-Achse nicht in die Home Position. Es gelingt mir nicht die Einstellungen in der Firmware so vorzunehmen, dass der Extruder auf allen drei Achsen über den Nullpunkt ins Minus fährt und danach zurück in die Null-Position fährt. Ich wäre sehr dankbar um die Hilfe eines erfahrenen Anwenders um die Firmware-Einstellungen zu überprüfen oder um einen Lösungsansatz falls jemand das Problem kennt. – Vielen Dank! Peter aus Zürich

      Antworten
  3. ST

    Hallo Peter,

    ich würde Dir empfehlen, erst einmal mit der Firmware zum Originalzustand zurückzukehren. Der Drucker funktioniert damit und Du hast am Ende keine „wilde“ Konfiguration.

    Zuerst die Einstellschraube ganz nach unten stellen, die auf den z-Endschalter drückt. Einfach zur Sicherheit, damit der Extruder nicht auf das Hotbed fährt.

    Dann löse einfach mal die Alukoppler, so dass die Gewindestangen frei drehen können.

    Endschalter testen: Autohome auslösen und dann die zur drehenden Achse den passenden Endschalter mit der Hand auslösen. Immer wenn Du einen Endschalter drückst, sollte die nächste Achse starten; zuletzt z.

    x/y-Achsen fahren in die richtige Richtung? – Falls nein, dann prüfen, ob die Zahnriemen richtig laufen. Wenn auch das der Fall ist, das Motorkabel umpinnen (siehe oben).

    z-Achse prüfen. Drehen die beiden Motoren in die gleiche Richtung? – Bei Autohome muss der Extruder nach unten fahren. Motoren gegebenenfalls umpinnen, damit sie gleichsinnig drehen und den Extruder nach unten bewegen.

    Leichtgängigkeit: Sind alle Achsen gleichgängig? – Falls nicht, bestehen irgendwo mechanische Spannungen. Diese beheben.

    Jetzt die Alukoppler wieder anschließen und dabei darauf achten, dass die z-Abstände links und rechts gleich sind.

    Nun nochmal Autohome. Sollte jetzt gehen. Danach an die richtige Einstellung für den z-Stop herantasten. Hotbed auch passend einstellen.

    Viel Erfolg!
    Stefan

    Antworten
    1. Peter Hess

      Hallo Stefan
      Danke für Deine ausführliche Nachricht. War in den Ferien und werde nächste Woche Gelegenheit haben Deine Empfehlungen abzuarbeiten. Lasse Dich gerne teilhaben am Erfolg und informiere Dich sobald ich Deine Anregungen umgesetzt habe. Vorerst besten Dank und schöne Grüsse aus Zürich.
      Peter

      Antworten
  4. ST

    P.S.: Man darf im Betrieb auch die Stepper mit der Hand bewegen. Dazu aber vorher im Menü unter Prepare den Punkt „Disable Steppers“ wählen. Damit werden die Motorströme abgeschaltet.

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  5. Hans

    Ja, darüber bin ich auf der Suche nach den LM8UU auch gestolpert. War mir aber zu teuer und DIY ist cooler. 😉
    Die Innenform der Igus gibt es auch: https://www.thingiverse.com/thing:1126245 Allerdings passen die Lochabstände nicht und die Struktur war zu fein, sodass die Arme bei mir aneinander Kontakt hatten.

    Ich habe das auch nur gemacht, weil bei mir die mitgelieferten SC8UU so mies waren. Letztens ist die Y-Achse wegen der schlechten Gleiteigenschaften bei der Hälfte eines Drucks irgenwie einmal hängengeblieben sodass der Rest dann ca 1 mm in Y-Richtung versetzt war.
    Bin auch gespannt wie es wird. Aktuell arbeite ich noch an der Isolierung des Bettes.

    Antworten
    1. Hans

      Für die X- und Z-Achse ist die PLA-Lösung nicht so pralle irgendwie. Ich habe es nicht geschafft, wenig Haftung zu erzeugen wenn die Schrauben nicht lose sind. Deshalb habe ich da wieder Kugellager. Aber für die y-Achse ist es (bisher) perfekt.

      Antworten
  6. Ismail

    Hallo, danke erst einmal für die Erklärung. Hab mal eine Frage, kannst du mir eventuell beim Material eine Hilfestellung geben. Bin zwar noch am zusammen bauen. Aber in kürzester Zeit wird wahrscheinlich diese Frage bei mir im Raum stehen, ABS oder PLA wie dick woher am besten.

    Antworten
    1. ST Artikelautor

      Hallo Ismail,

      ich rate Dir erst einmal zu einer Rolle PLA und dazu 3M Bluetape 2090 für das Druckbett. PLA ist deutlich einfacher zu drucken als ABS. Wenn Du PLA im Griff hast, kommt ABS. Lagere die Filamente trocken; ich nehme eine Plastikbox und habe Entfeuchtungsgranulat mit drin. Bei konkreten Herstellern bin ich mit Empfehlungen vorsichtig, da viele Hersteller offenbar bei wechselnden Quellen einkaufen. Ich habe mit dem PLA Filament von eSun ganz ordentliche Erfahrungen gemacht. Die Filamente von Filamentworld sind auch schon gut gelaufen.

      Gruss Stefan

      Antworten
      1. Ismail

        Danke für die prompte Antwort. Das 3M Bluetape 2090 wird auf die Heizplatte geklebt? Sollte man da eventuelle noch eine Glasplatte legen? Danke

        Antworten
        1. ST Artikelautor

          Hallo Andre,

          der Drucker hat eine Druckoberfläche (beheizt oder unbeheizt). Diese besteht typischerweise aus Alu oder Glas. Weder PLA noch ABS halten gescheit auf diesen Materialen. Du musst also irgendwie eine Haftung zwischen der Druckoberfläche und dem gedruckten Material erreichen. Es gibt dazu diverse Varianten von Pritt-Stift & Holzleim über Blue- und Kapton-Tape bis hin zu Dauerdruckoberflächen wie z.B. Buildtak. Ich empfehle gerade für den Anfang Bluetape und PLA als Startkombination. Praktisch gesprochen baust Du den Drucker auf und klebst Bluetape auf die Druckoberfläche.
          Auf diesem Bild hier siehst Du 4 Streifen Bluetape:
          https://blog.thesen.eu/wp-content/uploads/2016/01/PrusaI3XPro.jpg
          Und da ich nicht bis ganz hinten geklebt habe, schaut etwas Alu am hinteren Rand hervor.

          Bluetape gibt es auch von anderen Herstellern. Da am Anfang viel schief geht und man das Gefühl für die Sache noch entwickeln muss, empfehle ich das original 3M Bluetape. Das klappt prima für PLA und ist auch für kleinere ABS Objekte prima. Auf Dauer kannst Du Dir mal Buildtak anschauen. Das Zeug ist insbesondere für ABS wirklich gut, kostet aber 15€. Und wenn man als Anfänger die heiße Düse des Extruders versehentlich in das Buildtak fährt, sind 15€ weg. Deshalb mit PLA und Bluetape starten.

          Gruss Stefan

          Antworten
  7. Ismail

    Hallo Stefan, danke für diese Seite und deine Antwort. Hat mir sehr geholfen beim Aufbau. Klappt recht super. Auch bei mir gab es die bekannten probleme mit der Z Achse. Aber so weit so gut.
    Zur Zeit habe ich eher das Problem, dass ich durch rohe Gewalt meiner Seits und beim Bohren Teile abgebrochen habe, daher suche ich Vorlagen die ich ausdrucken kann. Ich weiß, man kann diese auch zeichnen, aber so gut bin ich leider noch nicht. Weißt Du eventuell, ob man sich diese runterladen kann???
    Gruss
    Ismail

    Antworten
  8. ST

    Hallo Ismail,

    leider kenne ich keine Downloadseite für die Teile. Es klingt danach, als ob Dir das Missgeschick beim Nachbohren der Löcher für die Führungsstangen passiert ist. Oberes und unteres Teil sind bis auf die Bohrungen für die z-Nüsse identisch. Leg das Teil auf einen Kopierer und zeichne die Bohrungen ggf nach.

    Gruss Stefan

    Antworten
  9. Ramin

    Hallo,

    Ich möchte mich für die detailreichen Beschreibungen bedanken. Auch bei meinem Drucker ist die X-Achse verkehrt rum allerdings habe ich noch ein weiteres Problem (abgesehen von der streng laufenden Z-Achse): Habe noch nicht gedruckt und bin gerade mal dabei manuell „rumzufahren“. Dabei ist mir aufgefallen, dass die X-Achse nach einiger Zeit überhaupt nicht mehr tut, weder über das im Display erreichbare Move Menü noch über eine externe Software. Könnte daran eine zu geringe Spannung schuld sein? An welcher Stelle hast du die Spannung gemessen?

    Vielen Dank auf jedenfall schon jetzt für deine Hilfe,
    Ramin

    Antworten
    1. ST Artikelautor

      Hallo Ramin,

      wenn die z-Achse „streng“? läuft, dann hast Du ggf mechanische Spannungen. Der Aufbau soll rechtwinklig sein und dann sollte auch für die z-Achse keine große Kraft nötig sein.
      Zur x-Achse: Läuft diese leichtgängig, wenn der Drucker aus ist (bzw im Menü die Stepper aus sind)? – Falls dem so ist, tausche doch mal den Stepper-Treiber der x-Achse mit dem des Extruders. Noch ein Hinweis: Wenn Du kein Autohome ausgeführt hast, fährt der Motor nur in die positive Koordinatenrichtung – immer ab der Einschaltposition.
      Die Spannnung am Netzteil war bei mir bei ca. 12V im Auslieferungszustand. Ich habe das mittlerweile auf 13,8V erhöht, aber nicht wegen der Motoren, sondern wegen des Hotbeds.

      Viel Erfolg
      Stefan

      Antworten
  10. Alex

    Hallo Stefan,

    Vielen Dank auch von mir für die gelungene Anleitung. Hatte alle Probleme wie beschrieben :-).

    Die z-Achse hab ich vorerst etwas anders lösen müssen. Ich hab die z-Nuss auch über den Schlitten, aber die Schlitten nicht wirklich mit der Nuss verschraubt. Die Schlitten werden nur von zwei Schrauben gehalten und liegen eigentlich nur auf den Schraubenköpfen auf. Funktioniert soweit prima….

    Mein Problem ist der Extruder. Ich hab bisher erst zwei Ausdrucke gemacht die geklappt haben, aber nach jedem drucken bzw. Druckversuch ist der Extruder verstopft. Ich muss dann alles zerlegen und das Filament raubohren ;-( Irgend ne Idee was ich falsch mache bzw. anders machen könnte?

    Besten Dank schon mal im Voraus!

    Viele Grüsse
    Alex

    Antworten
    1. ST Artikelautor

      Hallo Alex,

      kurz zur z-Achse: Da arbeite ich mittlerweile auch ohne Verschraubung zwischen Nuss uns Schlitten. Die Gewinde habe ich gegen TR8 Präzisionsstangen getauscht. Damit sind die z-Rillen weg.

      Wegen des Extruders würde ich mal ein anderes PLA Filament probieren. Ich habe ein Filament von eins3D, was ich mittlerweile nicht mehr einsetze, weil es in der Folge immer zu Verstopfungsproblemen kommt.
      Generell ist es nicht gut, wenn Filament lange ohne Extrusion in der Düse vor sich hin „köchelt“. Es entstehen dann harte Brocken, welche die Düse zusetzen. Auch wenn aufpasst, ist es irgendwann soweit. Filamentwechsel zwischen ABS und PLA scheinen solcher „Verkokungen“ zu fördern. Anfangs habe ich versucht, das mit 0,3mm Bohrern wieder freizubekommen. Das klappt auch eine kurze Zeit und dann geht das Problem wieder los.
      Mittlerweile habe ich mir einfach einen Vorrat an Ersatzdüsen zugelegt. Bei Aliexpress oder ebay bekommt man MK8 Düsen mit 0,3mm Durchmesser für 30-50ct pro Stück. Dazu brauchst Du noch Teflonband aus dem Baumarkt. Falls eine Verstopfung vorliegt, montiere ich einfach eine neue Düse. Dazu den Extruder warm machen, Filament entfernen und die Düse abschrauben. Dann den Extruder ausschalten. Das Gewinde der neuen Düse mit 2-3 Lagen Teflonband umwickeln. Dabei darf das Band nicht den inneren Düsenbereich hineinragen. Die Düse dann in den kalten Extruder einsetzen. Fertig.

      Gruss Stefan

      Antworten
      1. Alex

        Hallo Stephan,

        besten Dank für die blitzschnelle Antwort und die Tips.

        Wo hast denn die tr8-Spindeln gekauft, auch China?

        Sollte man dann gleich nach dem Druck das Filament nach oben wieder rausziehen?

        An Ersatzdüsen bzw. Ersatzteilen (Düsen, Teflonschlauch evtl auch Hotend) bin ich dran. Ich fürchte, ich brauche auch ne neue M6x30 Schraube, da hat sich wohl der Teflonschlauch festgefressen :-/. Blöd nur, dass die Versandzeiten so laaang sind 🙂

        Aber zwischenzeitlich werde ich das auf Deiner Seite beschriebene Auto-leveling einbauen. Der Senson kam gerade heute an 🙂

        Viele Grüße
        Alex

        Antworten
        1. ST Artikelautor

          Hallo Alex,

          ich habe mir die TR8 Spindeln, die Nüsse daz sowie die glatten Stangen bei Metallbau Pietrzak im Netz bestellt. Die sind dann auch wirklich gerade :-). Nur die dicken Gewindestangen in der Basis habe ich drin gelassen, da diese nicht wirklich entscheidend sind. Der Spass kostet ca. 65€. Du brauchst dann noch eine Firmware Änderung in Marlin, weil die Steigung der TR8 Gewinde anders ist.

          Wenn Du einen neuen Hals (Throat) am Extruder brauchst, beachte die Länge. Original sind 38mm verbaut. 40iger sind auch nicht schlecht (siehe Ninjaflex Hack; dann kommt das Hotend nicht näher an das Plastik heran). 30iger sind zu kurz. Wenn Du schneller was haben möchtest, schau halt mal bei Amazon. Da hast Du alles in unter 5 Tagen, aber die Preise sind saftig.

          Das Filament ziehe ich übrigens nicht nach jedem Druck raus. Das Hotend wird bei einem sinnvollen g-code End Script ja auch abgeschaltet. Das langt. Nur halt am Anfang nicht so lange „herumkochen“.

          Gruss Stefan

          Antworten
          1. Alex

            Hallo Stefan,

            die Spindeln und Stangen werd ich später noch bestellen. Leider gibt es die Trapezmutter mit Flansch nicht mehr im Onlineshop. Ich werd mal zwei Sechseck-Nüsse dazu bestellen und mir ne Halterung drucken. Die Flanschmuttern in anderen Shops kosten 15-20€ pro Stück :-/

            Die aliexpress Bestellung mit dem ganzen Zubehör ist auch raus. Für die Z-Achse hab ich mir noch Axialkugellager mitbestellt. Diese will ich oben an der Gewindestange befestigen, so dass das ganze Gewicht der Spindelstange nebst Schlitten obem vom Rahmen gehalten wird und nicht mehr auf die Steppermotoren unten drückt.

            Aktuell ziehe ich übrigens das Filament immer nach dem Drucken raus. Bisher hab ich auch keine Verstopfung mehr 🙂

            Geeetech hat offensichtlich den Extruder überarbeitet. Was bei Dir noch Aluminium war ist jetzt alles (hochwertigstes :-)) Plastik. Nur unten richtung Hotend ist eine Aluplatte. Unter der Führungsrolle für das Filament und dem Zahnrad ist jetzt eine Leiste mit Führung für das Filament einbaut. Also den Thraot kann man jetzt nicht mehr nach oben „durchchrauben“.

            Nichtsdestotrotz war 30mm natürlich zu kurz gegriffen. Ich vermute fast dass der Throat bei mir sowieso 40mm lang ist (kanns grad mangels richtigem Werkzeug schlecht überprüfen). Nachdem es auf aliexpress aber die m6x40 nur als 10er Pack gibt (38mm scheints dort garnicht zu geben) kauf ich gleich m6x50 und kürze das Rohr zur Not.

            Jeden Tag wird ein Problem gelöst, aber es tauchen zwei neue auf :-). Falls mal ein Leser hier über das Problem stolpern sollte, dass der Druck zwar beginnt (also auch der Extruder aufheizt), aber kurz drauf mit der Fehlermeldung „MINTEMP“ am LCD abbrechen sollte: Bei mir war das Thermistor-Kabel zu nah an der Druckdüse und hat wohl kurz geschlossen.

            Hast Du eigentlich die Spannung mit den Potis der Stepperdriver geändert? Ich hatte bisher sehr oft das Problem, dass der Druck zwar beginnt, aber der Extruder dann irgendwann kein Filament mehr druckt und der Vorschubmotor zu „clicken“ beginnt. Ich vermute das hängt mit der Spannung zusammen….

            Nochmals vielen Dank für Deine Hilfe!

            Viele Grüße
            Alex

  11. Hans

    @Alex: Auch wenn du offenbar keine Verstopfungen mehr hast, ein sauberes Filament senkt die Wahrscheinlichkeit noch weiter: https://www.thingiverse.com/thing:492067

    Statt ausbohren (habe ich probiert, ging mehr schlecht als recht wegen den dünnen Bohrern die gerne abbrechen) habe ich verstopfte Düsen immer mit einem Flambierer erhitzt bis sie geglüht haben. Natürlich draußen, auf einem Stein o.ä. Danach abgespült und sie waren wieder voll einsatzbereit. Bei ABS kann man stattdessen die Düse in ein Aceton-Bad legen.

    Antworten
    1. Alex

      Hallo Hans,

      besten Dank für den Link. Hab ich gestern gedruckt und auch gleich in Verwendung genommen. Folge davon war, dass das Filament nach dem drucken nicht mehr verstopft! Perfekt 🙂

      Danke auch für den Hinweis auf das Flambieren, ich werds mal probieren, nachdem die Ersatzdüsen da sind.

      Viele Grüße
      Alex

      Antworten
  12. Alex

    Bereits weiter oben erwähnt:

    Falls jemand die neue mk8-Extruder hat (besteht überwiegend aus Plastik; der alte war aus Aluminium) und nach einer gewissen Druckzeit ein klicken hört und das Filament nicht mehr vorgeschoben wird:

    Nachdem man ja die Spannung der Feder bzw. des Zahnrads auf das Filament nicht (mehr) einstellen kann half es bei mir, eine Beilagscheibe unter die Feder zu montieren. Darüber befindet sich unter der Schraube eine kleine „Nase“ die verhindert, dass der Druck auf das Filament zu groß wird. Diese Nase hab ich etwas gekürzt. Letztlich steht dann der Hebel etwas nach oben. Durch die Maßnahmen wird mehr Druck auf das Filament ausgeübt; bei mir (und anderen – siehe Geeetech Forum) gab es seither kein klicken und kein Filamentstau mehr.

    Viele Grüße

    Antworten
    1. ST Artikelautor

      Interessant. Wenn Du magst, schicke mal ein Foto. Ich stelle es ein. Es geht bei auch beim alten MK8 manchmal das Problem, dass sich die Schraube vom Feedrad von selbst zuzieht. Man muss die dann einfach etwas lösen.
      Gruss Stefan

      Antworten
  13. Jürgen

    Hallo,

    habe notgedrungen bei meinem Prusa I3 Pro B die Firmware updaten müssen, da immer wieder Artefakte im LCD-Screen aufgetaucht sind.
    Jetzt hab ich aber das Problem das der Schrittmotor des Extruders nicht mehr arbeitet. :o( Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und könnte mir vielleicht weiterhelfen?

    VG

    Antworten
    1. ST Artikelautor

      Hallo Jürgen,

      Wo hast Du die Firmware her? – selbst konfiguriert? – schau mal die configuration.h und die advanced genau an und vergleiche.

      Gruss Stefan

      Antworten
      1. Jürgen

        Hallo, die Firmware habe ich vom Hersteller.

        Aber Mittlerweile konnte ich das Problem lösen!
        Das Update war nicht dran schuld, sondern zwei gebrochene Adern am Motorkabel!
        Es war halt nur ein wirklich dummer Zufall, dass dies gleichzeitig mit dem Update auftrat, da ich kurz vorher noch etwas tadellos gedruckt hatte. Ach mano…..:o(

        Aber vielen Dank für die schnelle Antwort und dem guten Tipp!!!

        Toller Blog übrigens!

        Antworten
  14. Tobias

    Hallo,
    finde den Beitrag richtig toll. Vor allem für Neueinsteiger. Was mich nur noch beschäftigt ist, was ist der Unterschied zwischen Prusa i3 pro „x“ und „b“?

    Zudem finde ich nirgends was man an software benutzen sollte. Welchen Slicer und womit kommen die Daten auf die Maschine? Sorry für die vielleicht doofe frage, aber ihr wisst ja…aller Einstieg ist schwer:-)

    Viele Grüße

    Antworten
    1. ST Artikelautor

      Hallo Tobias,

      ich kenne das „B“ Modell nicht aus eigener Erfahrung; nur das „X“ Modell. Von den Fotos her ist der B im Bereich der z-Führungen und des Extruder Schlittens einfacher aufgebaut. Der Preisunterschied scheint eher klein. Daher würde ich wieder für den X entscheiden.
      Für die Slicing SW rate ich zu Cura. Wenn Du 150$ übrig hast, dann Simplify3D. Letzeres ist definitiv eine hervorragende SW. Cura steht dem m.E. kaum nach. Die aktuellen Cura Betas zur Version 2.1 sehen sehr gut aus; Du solltest aber mit der letzen Release Version starten (15…).

      Gruss Stefan

      Antworten
  15. Sascha

    Hallo Stefan,
    erstmal vielen Dank für deine ganze Arbeit. Durch dich habe ich mir diesen Drucker gekauft.
    Dein Artikel hat mir echt sehr geholfen und der Drucker läuft fast perfekt.
    Ich habe nur eine Frage die noch offen ist.. Woher hast du die Werte für die Spannung und warum hast du diese so gewählt?
    Kann ich den Drucker bedenkenlos auf 13,9V laufen lassen?
    Ich habe einen zusätzlichen Lüfter und einen LED Streifen zur Beleuchtung an den Rahmen angebracht.
    Ich habe aktuell Probleme mit Fäden und Oozing und der Retract ändert nichts daran 🙁

    Hast du einen Tipp für mich?

    Vielen Dank!

    Sascha

    Antworten
    1. ST Artikelautor

      Hallo Sascha,

      Prima, dass die Sache läuft. Die Spannung ist kein Problem. Ich habe die 13.9V gewählt, um die Heizleistung des Hotbeds für Abs zu verbessern. Das GT2560 kommt damit klar. Alle Spannungen für die Elektronik werden per Festspannungsregler gesenkt und die Regler werden kaum warm. Die Motoren vertragen noch wesentlich höhere Spannungen. Die Sache läuft bei mir seit Monaten so und stabil.
      Ich habe dem Netzteil einen Lüfter gegönnt, da dies bei einer Hotbed Temperatur von 100 Grad doch recht warm wird.
      Wegen Oozing: ich habe einen Retract von 1.2mm mit 3500mm/min. Das hilft schon mal deutlich.

      Gruss Stefan

      Antworten
  16. Leonard

    Hallo,
    ein echt toller Blog den ihr da habt. Ich hab ebenfalls eine Frage, Beziehungsweise eher ein Problem. Ich hab einen Prusa i3 Pro B und wenn ich drucke ist mein Modell an der X-Achse immer ca. 1,5 bis 2 mm zu kurz. Ich habe schon nachgelesen, dass man dazu die Stepperschritte verändert kann, allerdings als ich das versucht habe konnte ich die Werte im Menü nicht speichern, da der Menüpunkt dazu nicht auftaucht.
    Fals ihr dazu irgendeine Lösung habt, wäre ich sehr dankbar.

    Grus Leonard

    Antworten
    1. ST Artikelautor

      Hallo Leonard,

      wenn Du Settings im EEprom ablegen willst / im Menü ändern willst, musst Du das typischerweise erst mal in der Firmware freischalten (ist beim I3 X Pro so). Ich mag das nicht so sehr, weil ich dann nie so richtig weiss, was gerade gesetzt ist. Letztlich ist das Geschmackssache.
      Alternativ änderst Du die Schritte in der configuration.h von der Firmware:
      #define DEFAULT_AXIS_STEPS_PER_UNIT {80.4,80.4,2133.3333,93}
      compilierst und spielst die FW neu ein.

      Gruss Stefan

      Antworten
      1. Leonard

        Hallo Stefan,

        danke für die Antwort. An meinem Drucker wird 78.48 Steps für X/Y-Achsen angezeigt, statt der oben erwähnten 80.4 angezeigt, dass würde die Verschiebung erklären. Ich habe die Tage dann mal versucht die Firmware vom I3 neu auf zu spielen (es ist ein CTC Prusa I3 B Pro, falls das hilft), allerdings bricht der Uploadvorgang egal was ich einstelle immer ab und eine Programmer-Timeout-Meldung wir dann in der Arduino IDE angezeigt. Ich kenne mich mit der Arduino IDE und Programmierung aus und es hat nichts mit dem Port zutun. Ebenfalls das Board wird am PC erkannt und blinkt auch kurz wenn man den Upload startet, nur lässt sich einfach nichts an der Firmware ändern, bzw. nicht fertig hochladen. Ich hab mittlerweile heraus gefunden, dass mein Board anscheinend kein original GT2560 ist. Aufgedruckt ist nur 2560 ohne GT. Ich denke, das dass mein Board das Problem verursacht. Wie sind denn die genauen Einstellungen, für das Firmwareupdate und welche Arduino Version wird normalerweise verwendet? Ist das Problem in irgendeiner Hinsicht bekannt?

        Danke schon mal für Antworten.
        Gruß Leonard

        Antworten
          1. ST Artikelautor

            Hallo Leonard,

            mir wären keine GT2560 Clones bekannt. Es gibt folgende Problem, die mir in dem Kontext neue Firmware aufspielen bekannt sind:
            1. Arduino IDE: Es wird häufig berichtet, dass die IDE Compiler Fehler ausgibt, wenn man die Firmware (Marlin) übersetzt. Dann wird eine uralte Arduino Version genommen. Das ist nicht nötig. Es geht auch mit den aktuellen IDE Versionen. Allerdings haben die Arduino Leute einen neueren gcc Compiler eingebaut und die Syntax Checks verschärft. Wenn man im Boardmanager die AVR Boards auswählt und auf Version 1.6.11 geht, kann Marlin problemlos übersetzt werden.
            2. Treiber Fehler: Das GT2560 kommt mit einem FTDI USB/Seriell Chip. Die passenden Treiber kommen mit der Arduino IDE mit, sie müssen aber nicht jedes Mal neu installiert werden. Wenn die Treiber passen und das Board erkannt wird, kann man in der Arduino IDE einen Port aswählen.
            3. Stromversorgungsprobleme: Es gibt manchmal Probleme (Brummschleifen etc), wenn das GT2560 über das Druckernetzteil und über USB parallel versorgt wird. Daher Drucker Netzteil besser ausschalten; ggf auch mal den Stecker ziehen um die Verbindung zur Schutzerde zu trennen.
            4. Falsches Board gewählt: In der Arduino IDE „Arduino Mega 2560“ wählen.
            5. Mal ein anderes USB Kabel probieren.

            Viel Erfolg
            Stefan

  17. ST

    Hi Leonard,

    probier mal folgendes:
    Drucker vom Stromnetz trennen (Stecker raus -> Schutzleiter muss ab)
    Jetzt USB Kabel verbinden.
    Vom PC per USB Kabel wird nun das GT2560 mit Strom versorgt.
    Upload probieren.
    Wenn Upload fertig, USB Kabel ab; jetzt den Drucker wieder ans Stromnetz nehmen.

    Gruss Stefan

    Antworten
    1. Leonard

      Guten Abend,

      ich wollte noch kurz berichten. Es lag tatsächlich am Board. Anscheinend konnte ich nicht uploaden, weil der Arduino Bootloader nicht auf das Board gebrannt war. Ich hab ihn jetzt mit einem Programmer umständlich gebrannt und siehe da, schon funktioniert der Upload und auch die Parameter lassen sie speichern. Jetzt kann ich testen, ob es mit den Stepps auch klappt.
      Dankeschön für die Hilfe.

      Gruß Leonard

      Antworten
  18. Marten Schulz

    Hallo,

    und vielen dank für die tollen Anleitung! Aus gegeben Anlass (ich werde heute wohl meinen Bausatz bekommen) möchte ich ein Mal fragen, wie Du die Löcher aufgebohrt hast? Es wird ja immer wider vor dem doch sehr spröden Acryl gewarnt und ich habe wenig Lust, mit direkt Teile des Rahmens zu zerschießen.

    Schöne Grüße
    Marten

    Antworten
    1. ST Artikelautor

      Hi Marten,

      der einzige 10mm Bohrer den ich rumliegen hatte, war ein Steinbohrer. Den habe ich mit mittlerer Drehzahl und wenig Druck genommen. Generell beim Plastikbohren nicht zu schnell drehen lassen. Sonst schmilzt das Plastik und irgendwann „backt“ der Bohrer fest. Das reißt dann gerne.

      Gruss Stefan

      Antworten
      1. BerndR

        Hallo und frohes neues Jahr,

        danke für die tolle Anleitung, die werde ich wohl auch bald brauchen 🙂

        Zwei, drei Anmerkungen habe ich aber:

        > Direkt am Anfang sollte man die Metallstangen kontrollieren. […] Wichtig sind vor
        > allem die M8 Gewindestangen (die dünneren). Die glatten Stangen sollten natürlich
        > auch gerade sein. Eine Abweichung ist hier aber nicht ganz so schlimm.

        Die glatten Stangen sind die Führungsstangen – die müssen gerade sein. Wenn die Gewindestangen nicht ganz gerade sind und die Mutter schwimmend gelagert ist (natürlich quer zur Stange), macht das nicht wirklich viel aus. Optimal sind generell aber natürlich gerade, präziese (Trapez oder Kugelumlauf-) Stangen. Merke: Gewinde zentrieren nicht, Bolzen oder – in diesem Fall – Führungsschienen tun das.

        > Unterlegscheiben verwenden: Jede Schraube, die mit dem Acryl in Kontakt kommt,
        > bekommt auch eine Unterlegscheibe

        Prinzipiell sollte jede Schraube/Mutter eine Unterlegscheibe bekommen, nicht nur bei Acryl sondern auch bei Metall auf Metall oder Metall auf Holz. Und die Schraubensicherung nicht vergessen, also entweder selbstsichernde Mutter oder Loctite 221 oder 222.

        Grüße,
        Bernd

        Antworten
        1. ST Artikelautor

          Hallo Bernd,

          dem stimme ich voll zu. Die schwimmende Lagerung der Muttern ist ein wichtiger Schritt. Sowohl Führungsstange als auch Mutter zu fixieren ist ein typischer Fehler der Prusa Bausätze. Wenn man dann noch Trapezspindeln nimmt, die auch für Linearantriebe gedacht sind, sind die z-Effekte weg.

          Gruss Stefan

          Antworten
  19. Dietmar

    Hallo Marten,

    vielen Dank für deine Mühe das alles hier so übersichtlich zusammenzutragen.
    Hat mir beim Aufbau meines Pro x Bausatz in den letzten Wochen wirklich sehr geholfen.
    Aktuell versuche ich noch die richtigen Einstellungen für das „beste“ Druckergebnis zu finden.
    Was mich interessieren würde – beim meinem Drucker wurde das Druckbett nur extrem langsam heiß, dafür hat man sich im Gegenzug die FInger am Schalt-MOSFET verbrannt. Ist das bei dir ähnlich gewesen.
    Ich habe dann rausgefunden dass die Transistoren, die bei mir auf dem GT2560 verbaut sind, bei der 5V Ansteuerspannung des uCs nicht komplett durchschalten. Testweise habe ich mir für den Hotbett-Transistor einen Boosterschaltung aufgebaut –> siehe da, der Transistor wird nicht mal mehr handwarm.
    Werde meine Transistoren auf alle Fälle jetzt mal gegen 5V kompatible austauschen.

    Gruß Dietmar

    Antworten
      1. ST Artikelautor

        Hallo Dietmar,

        das Probem mit den MOSFETs hatte/habe ich nicht. Die Kühlkörper werden auch bei ABS nur leicht wärmer als meine Hände.
        ZUr Erhöhung der Hotbed Leistung habe ich das Netzteil auf 13,9V hochgedreht. Damit steigert sich die Leistung um 30% (Quotient geht quadratisch ein). Dazu habe ich die Hotbed Isolierung (siehe entsprechender Beitrag) vorgenommen. Beim Aufheizen hilft es, das Hotbed temporär nach oben zu isolieren. Es langt schon 2 Blätter von der Küchenrolle aufzulegen.

        Gruss Stefan

        Antworten
    1. Hans

      Moin,

      falls du eine kurze Aufheizzeit des Druckbetts haben willst, dann könntest du über den Einsatz eines Solidstate-Relais in Verbindung mit einer 220V-Silikonheizmatte nachdenken. Die Matte wird direkt mit dem Stromnetz verbunden und wird über das SSR vom Heiizbettausgang des GT2560 geschaltet. Dafür braucht man dann die PID-Steuerung des Heizbetts, Bang-Bang ist dann zu ungenau.

      Ich habe eine Silikonheizmatte mit 200W eingebaut (die Platinenheizbetten haben wohl um die 140W) und das geht schon deutlich schneller, ca 6 Minuten für 100°C (den Temperaturfühler habe ich mit einer kleinen Bohrung direkt ins Aluminium versenkt). Die Silikonmatten gibt es bei Aliexpress. Mit meinem heutigen Wissen würde ich 400W bestellen.
      Ein weiterer Vorteil ist, dass man sich quasi keine Gedanken mehr über die Leistung des Netzteils machen muss.

      Antworten
  20. Mario

    Hallo ich würde gerne die Spannung an dem Netzteil einstellen das mach ich über den Porti das weiß ich .Aber an welche kabel muß ich mein Messgerät halten?

    Antworten
    1. ST Artikelautor

      HI Mario,

      sei bitte vorsichtig, wenn das nicht klar ist. Ziehe die Stromversorgung vom GT2560 Board ab (damit nichts passiert, wenn Du zu stark am Poti drehst). Dann messe an den Netzgerät Ausgängen. Da sind Masse und 12V markiert. Wenn Du die 13,9V hast, kannst Du das GT2560 wieder anschließen.

      Gruss Stefan

      Antworten
      1. Mario

        Ok Vielen Dank
        Habe ich genau so gemacht und alles läuft Prima !
        Bei mir fuhren die X und Z Axe Falsch, Kabel getauscht alles gut.

        Antworten
  21. Patrick

    Hallo,

    Super Blog, habe mir letzte Woche auch den Prusa I3 Pro B gegönnt und ich muss sagen alles sehr gut verarbeitet und der Aufbau dauerte etwas länger, da ich alles auf 100 stel eingemessen habe.
    Der Herrsteller hat viele die hier aufgezählten Schwachstellen ausgebessert.
    Der Motor für die X-Achse lief in dei andere Richtung (dank dein Beitrag war das sehr schnell behoben) Danke dafür.
    Das 2 Problem was sich dann noch hatte >Temp max Error< vom Extruder , dieser zeigte etwas um die 357 C° max an, sobald ich das Gerät einschaltete also hab ich das ganze durch gemessen und hatte nicht mal 1 Ohm als Wert.
    Extruder kurz zerlegt und den Termo-fühler ausgebaut und noch mal gemessen und siehe da 110 Ohm bei 20°c Zimmertemp.
    Der Fehler lag an der Madenschraube womit der Wiederstand festgehalten wird, die war soweit reingedreht das sie die Kabelisolierung durchbohrte. Alles isoliert und wieder verbaut und nun funktioniert es.

    Mit dem Drucken hab ich noch meine Problem da er nicht starten will, Software installiert und kann auch alle Motoren anfahren nur sobalt Druck starten, passiert nix.

    Was mach ich falsch ? Für Anregungen wäre ich sehr Dankbar.

    Mfg Patrick

    Antworten
    1. ST

      Hallo Patrick,

      versuche erst einmal von SD Karte zu drucken. Was passiert dann, wenn Du den Druck startest? – Fährt er die Entschalter an? – Heizt er auf?

      Gruss Stefan

      Antworten
  22. Tim Lieber

    Hallo erstmal klasse Anleitung

    allerdings hab ich ein Problem mit dem Leveling. Ich musste den Motor am X-Schlitten in der Drehrichtung ändern , was ich durch Umpinnen getan habe. Allerdings Passt das mit den Autolevel Daten auch nicht, die müßten auch umgedreht werden. Also linke Seite wird mit den Werten der rechten Seite gedruckt und umgekehrt. Wäre es da nicht besser das ganze per Firmware zu drehen ?

    Antworten
    1. ST

      Hallo Tim,

      klar kannst Du auch in der Firmware drehen. Ist für die meisten Anfänger aber schwieriger als Umpinnen. Und wenn es mal neue Firmware gibt, muss man die auch wieder ändern.
      Die Autolevel Daten passen. Durch das Umpinnen erzeugst Du ja keine Spiegelung, sondern die Konsistenz zwischen Firmware Einstellung und Realität.

      Gruss Stefan

      Antworten
      1. Tim Lieber

        Sorry hab mich etwas schwammig ausgedrückt .
        Wenn ich umpinne funktioniert das Autobedleveling NICHT mehr. Da der Drucker ja nicht weiß das ich umgepinnt habe geht er von einer anderen Richtung für die z.B. X-Achse aus und damit sind die Werte beim Leveling vertauscht. Sollte halt eigentlich keine Frage werden sondern eher ein Hinweis das nach dem Umpinnen das Autobedleveling nicht mehr richtig arbeitet(bei mir jedenfals). Hab jetzt zurückgepinnt (was für ein Wort) ,die X-Achse per Firmware umgedreht und schon läuft auch das Leveln richtig. 😉

        Deine anderen Tips waren echt Gold wert danke nochmal dafür.

        Antworten
  23. ST

    Hallo TIm,

    Du hast da irgendwo einen Logikdreher drin. Ich habe ugepinnt und Autoleveling läuft perfekt.
    Es ist letztlich völlig egal, wie Du die richtige Orientierung des Koordinatensystem erreichst. Drehe einen Motor, baue den Endschalter auf die andere Seite und der Drucker druckt halt spiegelverkehrt.
    Autoleveling wiederum kennt keine echte physikalische Position. Es kennt nur die Position des Extruders, der aus dem Entstopanschlag und den Steps errechnet wurde. Das einzige was dann schief geht, ist der Offset des Höhensensors zum Extruder. Das würdest Du an der asymmetrischen Positionierung des Sensors über dem Druckfeld bei der Kalibirierfahrt bemerken. Würdest Du den Offset dann passend im Vorzeichen ändern, würde der gespiegelte Drucker auch perfekt mit Autoleveling funktionieren. Der Drucker ist ja ziemlich „dumm“: Position x,y passt zu Höhenmessung an Position x,y. Mehr braucht es nicht, damit Autoleveling funktioniert. Ob die QR Dekomposition intern ein einem rhs oder lhs Koordinatensystem gerechnet wird, wäre für den Spiegeldrucker einerlei.
    Oder viel einfacher: Ob die Steps von der Firmware mit umgekehrten Vorzeichen zur Ist-Position gerechnet werden oder der Motor anders dreht, das Ergebnis ist das selbe.

    Gruss Stefan

    Antworten
    1. Tim Lieber

      Ich schreib ja nur wie es hier war (ist). Hab den Drucker aufgebaut X-Achse lief falsch rum also umgepinnt. Die ersten Drucke gestartet war auch soweit ok. Dann Autobed Leveling eingerichtet ( laut deiner Anleitungen hier im Blog ) . Ersten Druck mit Leveling gestartet und nix ging mehr. Da wo er laut Messung zu weit weg vom Bett war ist er noch weiter weg gefahren und da wo es eh schon eng war noch näher rann (z-offset ?). Nach dem zurückpinnen passt es dann aber wieder. Ich bin warscheinlich einfach noch zu unerfahren in der Materie des 3d-Drucks. 😉

      Antworten
  24. Patrick

    Hi, habe den Drücker zum drucken bekommen, da ich das mit dem Slice nicht gleich geblickt habe.

    Software ist nicht meins 🙁 nun druckt er zwar aber die Lienen sind alle nicht aneinander, denke ist wohl noch ein Fehler in der Einstellung. Für eine Brauchbare Einstellung oder wo ich mir das evtl. in ein deutsches Tutorial anschauen oder Nachlesen kann wäre super.

    Was ich nicht ganz Verstehe ist wenn man auf den Button >SlicerDruckeinstelungen: GEEEtech 0.1mm /GEEEtech 0.2 usw. bis 0.4 was bedeutet diese Einstellung?
    Konnte darüber nirgens etwas finden.

    Danke im Vorraus Gruß Patrick

    Antworten
  25. ST

    Hallo Patrick,

    ich arbeite nicht mit slicer und bin daher nicht der beste Ansprechpartner. Ich vermute mal, dass 0,1 … 0,4 für die verbaute Extruder Düse steht. Vermutlich hast Du eine 0.3er Düse. Die richtige Düseneinstellung ist nötig, damit die richtige Extrusionsmenge errechnet wird.

    Gruss Stefan

    Antworten
    1. Tim Lieber

      wenn er die mitgelieferten Profile meint ist mit den Geeetech.1 – .4 sind die Layerhöhen gemeint. SIeht man auch schön wenn man im Slic3r selber ist und die mal durchgeht.

      Antworten
  26. Kai

    Bzgl. der falsch laufenden X-Achse: Installiert die aktuelle Firmware. Hier wurde das Problem behoben.
    Ich durfte 2x umpinnen. Vielleicht spart ihr euch so die Arbeit 🙂

    Ich bin von dem Drucker begeistert. Nur die Gleitlager (was ne Lachnummer) und die Stangen sind ein Witz.
    Einige Gleitlager sassen so fest auf den Gleitstangen das sie sich nicht bewegen ließen. Erst als ich die Kugeln entfernt habe wurden sie geschmeidig.
    Weiterhin beeinflussen diese den Druck negativ. Gerade bei vertikale flache Flächen sind wiederholte Wellen in gleichen Abständen sichtbar. Vermutlich sind diese auf die krummen Gewindestangen zurückzuführen.
    Diese werde ich als nächstes austauschen.

    Antworten
    1. Kai

      Ich aktualisierte mal meinen Eintrag 🙂
      Der Austausch der Gewindestangen für die X-Achsen brachten keine Besserung. Die neue Stangen sind ebenfalls nicht 100%ig gerade. Erst das Lösen der Führungen der X-Achse und die Anbindung einer „losen“ Verbindung bringen schlagartig Besserung. Ich habe mir diese hier ausgedruckt und montiert:
      http://www.thingiverse.com/thing:1424358
      Funktionieren super!

      Jetzt muss ich nur mal Ausschau nach neuen vernünftigen Lagern halten. Die LMH8LUU mit 2 Befestigungslöchern scheint man nur in China-Qualität zu bekommen 🙁

      Antworten
      1. ST Artikelautor

        Hallo Kai,
        bei dem i3 Pro X ist die z-Halterung anders realisiert. Ich habe aber etwas ähnliches gemacht. Die z-Nuss ist nicht mehr verschraubt. Zwischen Nuss und Schlitten ist jetzt eine Gummiunterlegscheibe aus Ninjaflex. Dazu neue Gewindestangen.
        Gruss Stefan

        Antworten
  27. Daisy

    Hallo, bei mir ist folgendes Problem was ich seit Tagen nicht lösen kann. Ich hatte wie gewohnt ein Teil gedruckt, als ich dann das zweite drucken wollte fährt der Druckkopf beim drucken nur noch bis ca 1mm über das Bett und druckt. Habe schon mehrere male das Druckbett ausgerichtet, dann versucht mit dem Laptop meiner Frau ( war noch nie am Drucker) mit Cura zu drucken, da das gleiche. Auch ein Druck von der Speicherkarte brachte nichts.Hab zur Zeit Anet A8 – Anet V1.0 Board Custom Repetier drauf. Wer kann mir helfen. Mfg Daisy

    Antworten
    1. ST Artikelautor

      Klingt nach einem falsch eingestellten Endstop für die z-Richtung (Annahme: kein Autoleveling). Wenn der Endstop zu früh auslöst, dann „druckt“ er zu hoch.
      –> vor dem Ausrichten des Druckbetts alle Achsen „home“.
      –> dann auf z=0 fahren und Bett ausrichten.
      Dann noch einen kurzen Blicks ins Starter Script des Druckers werfen, ob da Unsinn drin steht.
      Ich hoffe es ist das Richtige dabei.

      Gruss Stefan

      Antworten
      1. Daisy

        Kein Autoleveling. Er fährt bis zum xyz 0 Punkt, dann habe ich das Bett ausgerichtet wie es so beschrieben steht mit Din a4 Blatt. Wo finde ich den Starterscript?

        Antworten
  28. ST

    Das Starterscript findest DU in der Slicing SW (Cura oder Slider oder …). Da könnte nach dem Leveling ein Offset definiert sein. Ansonsten könnte sonst noch irgendwo in die Slicing SW ein Offset eingetragen sein.

    Gruss Stefan

    Antworten
  29. Ralf

    hi alle zusammen.
    mein Drucker kam nicht mit der Post sondern mit dem Weihnachtsmann;-).

    Ich besitze nun den I3 Pro B und musste mit folgenden Problemen kämpfen.
    Die Anleitung war sehr fehlerhaft und es fehlte das eine oder das andere einfach aber das ist ja überwindbar.
    Die Heizplatte war und ist immer noch ein bisschen Krum und Schief. Der Grund ist das alle vier Lochabstände zu mittig gebohrt wurden. Mit deiner feile konnte man die Löcher in Langlöcher verzauber.
    Die Flügelschrauben an der Heizplatte rutschen gerne durch und mussten ersetzt werden.
    Der Strom vom Extruder musste erhöht werden, da sonst nicht die Kraft zum Vorschub dauerhaft gewährleistet war.

    Ein Dorn im Auge ist die Schlauchkupplung die ich gerne in eine Aus Metall auswechseln würde.
    Die abgeflachte Seite der Achse am Motor sorgt dafür das Welle immer eiert.

    Ich würde auch gerne mal in die Firmware vom dem Halb Arduino Halb Treiberplaine herein schauen. Vielleicht kam mir jemand denn link hier Teilen.

    Ich kann natürlich auch noch einen tipp euch auf denn weg geben.
    Sobald der Drucker bei einer Betttemperatur bei PLA z.B. (60°) losdruckt, hat die Glasscheibe gerade mal 40° ich überprüfe mit einem Infrarot Thermometer und warte bis die 60° wirklich erreicht sind.
    Sonst wünsche ich noch ein frohes schaffen.

    Viele Grüße Ralf

    Antworten
  30. Tim Lieber

    @Ralf
    hatte hier auch so meine Probleme mit den Alu Kopplern die beim Drucker dabei waren (ich hab ums verrecken die Stangen da nicht gerade rein bekommen). Hab mir dann die hier von Thingiverse ausgedruckt und montiert seit dem ist alles schick. Allerdings hab ich auch diese unsagbar schiefen Gewindestangen durch Trapezgewindespindeln mitsamt passenden Nüssen ersetzt.

    Antworten
    1. Ralf

      Danke Tim

      Über diese Lösung habe ich gar nicht nachgedacht.
      Leider geht es bei einer Kupplung das wenn zwei Achsen mit einander verbunden werden, die Rotatorischen und Axialkräfte die dabei herrschen ausgeglichen werden. Die Idee hilf mir ich glaube wenn man aber die Lager schonen will muss man an der Kupplung noch ein paar Verbesserungen vornehmen. Pla ist sonst zu steif. Du hast mir auf jeden Fall geholfen

      Vielen Danke

      Antworten
  31. trilobyte

    Hallo Zusammen

    ich habe mir auch so einen Geeetech Prusa I3 x bestellt und die letzten 2 Tage zusammengebaut. Da ich diesen Blog hier vorher gelesen hatte ging das auch ganz gut. Was mir aufgefallen ist:
    Alle meine Acrylglasteile sind schräg gelasert. War das bei euch auch so?

    Das war so daneben dass ich die M10 Gewindestangen nicht in die U Förmige Aussparung legen konnte weil das alles so schräg war. ich musste also erst mal die Feile ansetzen und das soweit ausfeilen dass das geklappt hat. Durch die Schrägen flächen sind alle Teil bei denen die Schnittkanten als Anschlag dienen entweder schräg oder verspannt.

    Die Aludruckplatte ist verbogen. sie hängt in der Mitte ca 1mm durch. keine Chance mir den Halter für den 3d Sensor zu drucken. Die Nozzle hängt am Rand der Druckplatte oder ist in der Mitte 1mm in der Luft.

    Ansonsten habe ich den Drucker soweit hinbekommen dass sich alles bewegt und Heizt.

    gruss
    Siegi

    Antworten
    1. Klaus Marschall

      Dank Eurer Hilfe habe ich den Drucker zumindest schon mal soweit zum Laufen bekommen,daß er die Bewegungen bei einem G-Code-Testmodell richtig ausführt.
      Was ich jetzt nur nicht hinkriege: Ich krieg den Extruder nicht aktiviert.Unter Extruder kann ich die Temperaturen einstellen,aber danach kommt „Extruder 0 off“ und ich komme da nicht rein.Über eine schnelle Hilfe wäre ich sehr dankbar

      Antworten
  32. Klaus Marschall

    Hallo Stefan!
    Hatte zunächst Cura 2.3 drauf.Hab ich wieder deinstalliert und Cura 14.7 installiert.Hab aber noch nicht probiert,ob ich eine USB-Verbindung bekomme,werde ich heute Abend testen.
    Mit dem Extruder 0 off hat sich aber glaube ich erledigt,damit sollen wohl nur die Temperaturen resetted werden.
    Wenn ich jetzt aber auf Vorheizen gehe,wird das zwar im Display angezeigt,aber er heizt nicht.Was kann das wieder sein?

    Antworten
    1. ST Artikelautor

      Hallo Klaus,

      für den Anfang wäre mein Rat, mit dem Drucken von SD Karte zu starten. Je weniger Komponenten und Komplexität, desto besser. Auf Dauer solltest Du Dir Octoprint zulegen und einen Pi den Drucker steuern lassen.
      Zu dem Problem: Du stellt eine Temperatur ein und er heizt nicht auf. Löse das Aufheizkommando bitte mal per Drehknopf im Drucker-Menü aus. Wenn er dann nicht heizt, könnte die Heizpatrone falsch angeschlossen sein oder das Steuerboard ein Problem haben.
      Bei den meisten Boards (GT2560 etc) ist eine LED in der Nähe des Anschlusses montiert. Wenn Du das Aufheizen startest, sollte diese Aufleuchten. An den Anschlüssen für die Patrone sollten dann 12V anliegen. Das kannst Du mit einem Multimeter prüfen (aber keinen Kurzen bauen!). Wenn die Spannung an den Anschlussklemmen anliegt und es nicht heiß wird, miss mal mit dem Multimeter den Widerstand der Patrone (Patrone dafür vom Board abklemmen). Der Widerstand sollte so ca. bei 3-4 Ohm liegen.

      Viel Erfolg!
      Stefan

      Antworten
  33. Klaus Marschall

    Vielen Dank für die Tips!
    Werde mich morgen drum kümmern,weil jetzt ist für mich Heia-Zeit.
    Den Widerstand hatte ich gestern schon mal gemessen,waren 4 Ohm,also ok oder ist mittlerweile geschossen, also nochmal messen.Wird denn sofort aufgeheizt,sobald ich das anclicke oder muß ich einen Druck starten?
    Bis lang habe ich nur mit SD-Karte gearbeitet.
    Heute habe ich dann mit Repetier eine Verbindung bekommen,hoffe,daß sich dadurch nicht schon Einstellungen verändert haben.Mit Cura kann ich nicht sehen,ob die Verbindung steht,gibts da einen Trick?
    Aber erst mal muß es mit SD-Karte laufen

    Antworten
  34. ST

    Dann schlaf mal schön 😉
    Wenn ein Druck startet (von SD oder Octopi oder …) dann passiert folgendes:
    – Aufheizen des Druckbetts bis zur Zieltemperatur
    – Aufheizen des Extruders bis zur Zieltemperatur
    – Achsen werden an die Endstopschalter gefahren
    – Druckbeginn
    Letztlich hängt der konkrete Vorgang vom konkreten Starterscript ab; typischweise ist es so wie beschrieben.
    Auf Dauer: Pi mit Octoprint an den Drucker hängen. Am PC slicen, Datei zu octoprint hochladen. Go. Wenn das geht, Autoleveling nachrüsten.

    Gruss Stefan

    Antworten
  35. Klaus Marschall

    Aufheizen des Druckbetts bis zur Zieltemperatur,genau das macht er nicht.Er rennt sofort los.
    Habe aber gerade festgestellt,daß der Thermistor vom Extruder wohl eine Unterbrechung hat,messe jedenfalls keinen Widerstand.Der Thermistor vom Bett liegt bei circa 140KOhm,kommt mir auch ziemlich hoch vor?
    Ist der Gedankengang richtig,daß das Board auf Grund der Unterbrechung denkt: Temperatur erreicht und rennt dann los?

    Antworten
  36. Klaus Marschall

    YEAH!!!!
    Das war der Fehler! Im Hotend war ein Draht vom Fühler abgerissen oder war schlampig angelötet!
    Neu angelötet und jetzt funktioniert es.Muß nur noch neues Tape aufs Bett kleben und Kalibrieren.
    Dann kann es losgehen.Werden aber bestimmt noch Fragen auftauchen,wo ich Eure Hilfe brauche.

    Antworten
  37. Tim Lieber

    mit deiner Lötstelle wirst du nicht lange Spaß haben dein Hotend erreicht 190 bis 230 Grad, da wird irgendwann dein Lötzinn flüssig, besser wie im Original eine Quetschverbindung nehmen. Beim Bett geht das, ist aber auch teilweise schon grenz wertig.

    Antworten
  38. Klaus Marschall

    Beim Original war auch keine Quetschverbindung,vielleicht war das auch die Ursache? Die Lötverbindung ist allerdings so circa 5cm vom Hotend entfernt.Schauen wir mal! Ich bin jedenfalls heilfroh,die Ursache gefunden zu haben.Wenn das Board auch noch einen Defekt gehabt hätte,wäre das Gerät in den Müll gelandet.

    Antworten
  39. Tim Lieber

    ok dann gibt es anscheinen gewaltige Unterschiede selbst bei gleichen Geräten. Bei meinem ist sowohl die Heizpatrone als auch der Sensor mit einer Quetschverbindung ausgestattet.

    Antworten
    1. ST Artikelautor

      Hallo Tim,

      bei mir ist die Verbindung auch gequetscht. Wenn es normales Elektronik Lot ist, dann geht das definitiv schief. Das wird bei 190-200 Grad schon weich. Falls Hartlote verwendet wurden, dann geht das. Die kannst Du aber mit einem normalen Elektronik Lötkolben nicht löten.

      Gruss Stefan

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  40. Klaus Marschall

    Hab gestern 45 min ABS gedruckt und diesbezüglich kein Problem gehabt.Aber sollte es doch mal soweit kommen,weiß ich ja jetzt,was zu tun ist!

    Antworten
    1. ST Artikelautor

      Prima. Die Abs Sache wird bei größeren Teilen komplex. Dann schlägt das Warping zu. Buildtak ist dann sehr zu empfehlen.

      Gruss Stefan

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  41. Timson

    Bin bei Bausätzen immer etwas skeptisch. Die Kalibrierung und die Genauigkeit lassen bei mir da immer einen gewissen Restzweifel. Wie läuft das eigentlich mit der Gewährleistung, wenn man beim Aufbau irgendeinen Schadem bemerkt?

    Antworten
    1. ST Artikelautor

      Hi Timson,

      ich kann nur auf Geeetech kommentieren. Der Support schickt Ersatzteile, wenn etwas defekt ist. Die sind da offensichtlich relativ kulant.

      Gruss Stefan

      Antworten
  42. Günther

    Hallo,
    Habe gestern meinen Bausatz bekommen, war gleich mal überwältigt von der Anzahl an beigepackten Teilen und habe den ganzen Abend zusammengebaut (wird wohl noch etwas dauern, bis ichs geschafft habe). Seit der Bestellung am Wochenende lese ich schon fleissig hier in diesem Forum mit – einige der beschriebenen Dinge kann ich schon bestätigen.
    Lt. Bestellung sollte es sich um den Geeetech pro i3 B handeln, auf der Verpackung steht Geeetech pro i3 C – vielleicht haben sie ja schon einige Fehler gefixed…
    Aber erste Ernüchterung: Meinem Drucker war außer einer Liste der gelieferten Teile keinerlei Anleitung oder CD beigepackt – auf der Geeetech Seite gibts Tutorial Videos, die zusammen mit dem Geeetech Wiki sehr hilfreich sind – lustigerweise passen auf keinem der Videos oder Wikis die Teile-Nummern mit meiner Packliste bzw. den Nummern auf den einzelnen Säckchen zusammen – aber es wird (mit etwas Fantasie und technischer Erfahrung) schon…
    2 Fragen habe ich vorab:
    1.) Ihr schreibt des öfteren von verschiedenen Firmwares für den Drucker. Wo kann man die aktuelle downloaden? (auf der Geeetech Seite habe ich nichts gefunden) – bin Arduino-erfahren.
    2.) Was ist Easyprint (das gibts auf der Geeetech Seite zum Download), welche Software würdet ihr mir weiters für einen einfachen Startup (habe einen Mac, notfalls kann ich in einer Virtual Machine auch unter Windows Software laufen lassen) – erste 3D Objekte zum Einlesen habe ich mir schon in Sketchup entworfen, jegliche weitere Software benötige ich noch.

    Antworten
    1. ST Artikelautor

      Hallo Günter,

      Geeetech veröffentlich die Firmware für die Drucker in deren Forum: http://www.geeetech.com/forum/viewtopic.php?f=20&t=17046
      Bei der Firmware handelt es sich immer um Marlin, welches eigentlich nur mit ein paar Settings konfiguriert ist: https://github.com/MarlinFirmware/Marlin ; es wird aktuell die last stable (1.0.2.1) genommen.

      Easyprint habe ich nie benutzt, da die SW relativ neu ist und ich meine Lösung schon anderweitig gefunden habe. Die Bugreports auf Geeetech lesen sich so, dass es sich um sehr frühe SW handelt. Generell brauchst Du zwei Pakete: Ein CAD Programm, um 3d Objekte zu konstruieren. Ich habe auch mit Sketchup meine ersten Schritte gemacht und habe dann zu Fusion 360 gewechselt. Mein Rat: Nimm Fusion 360. Beide Programme kosten für den privaten Einsatz nichts.
      Die mit dem CAD Programm exportierten STL Dateien importierst Du dann in einen Slicer (Easyprint ist ein solcher). Populär sind drei Slicing Programm: Slic3r, Cura und Simplify3D. Letzteres kostet 150$; die anderen beiden sind frei. Wenn Du etwas Freies nehmen willst, wäre mein Tipp Cura. Die Konfiguration für eine Prusa Variante ist nicht sehr schwierig. Du bekommst Cura auch direkt für den Mac.

      Für den Start würde ich erst mal mit dem Drucken von SD Karte beginnen und auf Dauer über Octoprint nachdenken.

      Gruss Stefan

      Antworten
      1. Günther Haschberger

        Hallo Stefan – vielen Dank für Deine tollen Tipps!
        Ich habe den Drucker gestern (hat wieder bis 01:00 Uhr nachts gedauert…) fertig gebaut – habe beim Aufbau schon drauf geachtet, dass alles mögl. genau ist (Heizbett und Z-Achse auf 1/10 mm vermessen, alles ist halbwegs leichtgängig – die Bohrungen für die glatten Achsen habe ich entsprechend ausgefeilt).
        Habe alle Endschalter mit dem Durchgangsprüfer getestet und auf Funktion geprüft – bei der y-Achse musste eine Metallzunge etwas vom Schalter weg gebogen werden, damit sich das mit dem y-Schlitten ausging. Bei einem Endschalter lösten sich ständig die 2 Stecker – habe das angelötet und werde das bei einem weiteren Endschalter bei dem dies auch so ist, ebenfalls tun.
        Dann noch Netzteil auf 13,9 V eingestellt, nochmal die Polarität getestet, Anschließen/Anstecken aller Submodule am GT 2560 Board.
        An dieser Stelle hängte sich mein Laptop komplett auf (nach 5 Jahren perfekter Funktion) und war nur noch durch ein Komplett-Restore wieder zum Leben zu erwecken (dauerte ca. 4h) – Murphys Law hat mich also voll erwischt: Was schief gehen kann, geht auch schief 😉
        Installation des CH341 Treibers, damit das GT 2560 Board von Arduino erkannt wird.
        Versuch des Uploads der Firmware über Arduino 1.8.1 – die Kompilation wurde leider mit einer Fehlermeldung abgebrochen. Interessehalber (irgendwo bei Geeetech wird erwähnt, dass die Arduino 1.0.1 empfehlen) habe ich mir dann noch die alte Arduino 1.0.1 runtergeladen – und siehe da – Kompilierung und Upload ins GT 2560 Board möglich und auf Anhieb erfolgreich.
        Dann 1. mal einschalten des Druckers – das Display ist beleuchtet, aber sonst tut sich leider genau gar nichts (Tipps bzgl. Anschluss der 2 Flachbandkabel aus diesem Forum habe ich bereits beherzigt) – habe noch stundenlang (erfolglos) herumexperimentiert und die div. Parameter in der Firmware angepasst. Funktioniert hat es letztendlich mit einer fix fertigen Firmware die ich hier gefunden habe: https://georgeroblesjr.wordpress.com
        Nun konnte ich am Display den Selbsttest / das Anfahren der 0-Positionen testen – ich war schon geistig darauf vorbereitet, dass der Schrittmotor für die y-Achse in die verkehrte Richtung lief – so war es dann auch.
        Und an dieser Stelle ist hier erstmal Schluss – mein GT 2560 Board scheint irgendwie „beleidigt“ zu sein – Ich bekomme vom Rechner/über die Arduino Desktop Software keine Verbindung mehr sondern nur mehr Timeout-Meldungen – ich werde nun mal meinen Lieferanten anschreiben…

        Antworten
        1. ST Artikelautor

          Hallo Günther,

          versuche erst mal über SD Karte zu drucken. Da brauchst Du keine USB Verbindung.
          Wenn Dein Rechner sich beim Anstecken ans GT2560 verabschiedet hat, tippe ich gegen Zufall. Ggf hast Du ein Problem mit Erdungen bzw Potentialdifferenzen zwischen Masse am PC und am Drucker. Ich würde auch erst mal bei der Firmware auf dem GT2560 bleiben anstatt direkt zu flashen. Das Board kommt ja eigentlich mit passender FW für den Drucker. Versuch mal den Drucker auszustecken (Steckdose). Dann das GT2560 per USB mit dem PC verbinden und dann flashen. Nimm erst mal die FW von der Geeetech seite für exakt Dein Modell.

          Gruss Stefan

          Antworten
  43. trilobyte

    @Günther:

    schau mal im shop da wo du den drucker bestellt hast. auf der seite sind die neusten downloads (anleitungen etc)
    die vom wiki sind teilweise veraltet. das hat mich einiges an nerven gekostet bis ich das kapiert hatte…

    gruss
    siegi

    Antworten
    1. Günther

      Hallo trilobyte – vielen Dank!
      …dieser Hersteller hat leider gar nichts – der hat nur schöne Marketingseiten zum Verkaufen seiner Drucker…

      Antworten
  44. Tim Lieber

    Also mal ganz ehrlich wer sich auf längere Sicht mit 3D-Druckern beschäftigen will sollte sich auch in die Firmware einarbeiten ist nicht schwer. Gibt aktuell eh nur 2 oder 3 die schon fast Standart sind z.B. Marlin oder Repetier. Auch Steuersoftware für Win/Mac/Linux sind nicht gerade zahlreich genauso die Slicer. Hostsoftware verwende ich z.B. Repetier-Host (ja die haben auch ne extra Firmware aber die muss nicht zwingend sein) oder auch schon mal Pronterface, beide gibt es für alle Systeme. Slicer sind ja schon die 3 bekanntesten erwähnt worden und auch diese laufen glaub ich auf allen Systemen (bei Sinplyfy bin ich mir nicht sicher). Heftiger wirds da schon bei den Design-Programmen, da muss man schon mal schauen welches System die brauchen (leider nix vernünftiges für Einsteiger unter Linux).

    In diesem Sinne ……

    Antworten
  45. Philipp

    Guten Tag in die Runde

    Nachdem es mich schon lange in den Fingern juckt mir einen 3D-Drucker zuzulegen habe ich mir jetzt den Geeetech Prusa I3 x Pro zugelegt.
    Schnelle Lieferung, alles sehr ordentlich verpackt, sah auf den ersten Blick recht vielversprechend aus.
    Beim Zusammenbau überkam mich doch immer wieder das nackte Grauen. Die Maßgenauigkeit der Acrylteile ist mangelhaft. Bei vielen sind die Schnittkanten schief. Im Schnitt habe ich 4° bis 7° Abweichung. Vor allem bei den Teilen für die Z-Achse war das nicht zu tolerieren, hier musste ich viel nacharbeiten um halbwegs gerade Teile zusammen zu bekommen. Auch hatten die Teile starke Schwankungen in der Dicke. Statt 8mm habe ich alles zwischen 7,7 und 7,9mm. Damit die Führungsstangen durch die vorgesehenen Löcher passen, hätte man die entweder aufbohren können; ich habe mich dazu entschieden die Lager mit Distanzscheiben 0,2mm höher zu setzen um auf die notwendigen 8 mm zu kommen.
    Noch weniger erfreulich sind die Motorkoppler. Die Motoren laufen recht rund, mit dem Koppler drauf eiern die „Spindeln“ oben um die 4 mm. Das muss ich anders lösen.
    Gut, nun habe ich schon eine lange Liste was ich noch verändern muss, aber es geht noch weiter.
    Der Drucker ist fertig aufgebaut, Firmware läuft rund (Drehrichtug des Potis hab ich umgedreht…) und Kommunikation via USB zu Simplify3D ist auch kein Problem. (Für mich mal was ganz was Neues, bei meinen CNC-Projekten war immer die Software das Problem 🙂 Bei der ersten Justage des Druckbettes wurde dann gleich beschlossen, ein Autolevelingsensor muss her. Ist schon bestellt. Ist ja ne Krankheit ohne…

    Jetzt macht mir der Extruder Probleme. Das mitgelieferte PLA lässt sich von Hand durch die Düse drücken(ob das leicht genug ist kann ich mangels Referenz nicht einschätzen, aber es geht ganz gut). Das Ritzel des Schrittmotors rutscht allerdings durch. Also Extruder zerlegt, Ritzel gereinigt und den Anpressdruck erhöht. Ach ja, der Klemmdruck lässt sich jetzt bei dem neuen Plastikteil auch nicht mehr mit einer Justierschraube einstellen wie auf den Bildern hier… wie dem auch sei. Beim Zerlegen ist mir aufgefallen, dass der Extruder falsch montiert war. Die Düse war ganz ins Hotend eingeschraubt, das war ok, die Gewindetülle war allerdings nicht bis zur Düse eingedreht. So kann sich natürlich weiches PLA sammeln…Ich hoffte damit den Fehler gefunden zu haben…wars aber nicht. Ich habe mich jetzt den ganzen Abend mit dem Extruder beschäftigt, aber noch keine Lösung gefunden. Morgen kommen neue Düsen und anderes Filament, vielleicht habe ich damit mehr Glück.

    Alles in allem bin ich bisher echt entsetzt was ich mir da gekauft habe. Bin mal gespannt wie viel Arbeit ich da noch reinstecken muss bis die Kiste wenigstens läuft. (Und ich hatte eigentlich nur vor sie zu ein wenig zu optimieren 🙂

    Wenn ich mir die anderen Bericht so durchlese scheine ich halt Pecht gehabt zu haben…aber noch bin ich voller Hoffnung dieses kleine Meisterstück an Ingenieurskunst aus dem Reich der Mitte wenigstens dazu zu bringen, mir ein Knäuel Plastikspaghetti zu generieren.

    Antworten
  46. Jürgen Koch

    Hallo,
    es ist schön was Ihr hier schreibt.
    Aber ich suche eine Bauanleitung und eine Stückliste für den Bau eines I3 Druckers.
    Allerdings brauche ich die einzelnen Bauteilbezeichnung der Teile.
    Kann jemand mir helfen????
    Danke

    Antworten
  47. Michael Boß

    Hallo Stefan, Einen Tollen Beitrag hast Du hier geleistet, um 3D Drucker Geschädigten zu helfen, erst mal meinen persönlichen DANK und grußen Respekt! Habe nun auch den von eingangs erwähnten 3D Drucker, genau mit den von Dir bereits erwähnten fehlern. Daher hier noch einmal eine kleine Detailfrage,
    Bei dem Motor für die X Achse, welche Kabel genau soll man da tauschen? Auf dem Foto sieht es so aus als ob man Schwarz gegen Blau tauschen soll, ist Schwrz denn nicht Minus Motor?? Bitte nochmal genauer erklären, (für Dummies wie mich) Dann noch eine abschließende Frage, kann ich direkt ein mit dem Sketch up 2016 erstelltes Modell auf eine SD Karte ziehen und einfach ausdrucken? oder wie genau soll ein Vollblutanfänger da vorgehen??
    Danke schon mal im Vorraus , Gruß Michael Boß

    Antworten
    1. ST Artikelautor

      Hallo Michael,

      als Geschädigten würde ich mich nicht bezeichnen wollen 🙂
      wegen des Motorkabels: Drehe die Kabel nur, wenn der Motor falsch herum dreht. Man kann auch in der Firmware drehen, das ist für Anfänger aber zu komplex. Klicke auf das Bild im Beitrag, um es zu vergrößern. Vertausche die beiden äußeren Kabel und die beiden inneren Kabel jeweils miteinander. Die Farben bitte nicht versuchen klassisch zu interpretieren. Wenn Du etwas über Schrittmotoren lesen möchtest, schau mal bei Wikipedia. Dann siehst Du woher im Prinzip die 4 Kabel kommen: https://de.wikipedia.org/wiki/Schrittmotor

      Zu den Basics: Du kannst kein Sketchup, Fusion 360 oder sonstiges CAD Modell direkt auf die SD Karte ziehen. Du musst im CAD Programm eine STL Datei erzeugen. Das ist die Oberflächenbeschreibung des Objekts. Dieses lädst Du in eine Slicer Software, die daraus Anweisungen für den Drucker erzeugt (sogenannten gcode). In diesem Slicer Programm werden auch Druckeigenschaften definiert, wie Schichtdicke, Temperaturen etc. Du kannst beispielsweise Cura als Slicer nehmen. Die Beschreibung der Details führt hier zu weit. Ggf mal Youtube nutzen oder ins Reprap Wiki schauen: http://reprap.org/wiki/RepRap/de

      Gruss Stefan

      Antworten
  48. Günther

    Hallo alle,

    Kurze Frage in die Runde:

    Stefan schrieb weiter oben in diesem Blog:
    „Schlitten der z-Achse (auf/ab)
    Hier besteht der größte Optimierungsbedarf und auch die größte Fehlerquelle für nachfolgende Probleme mit der Druckqualität. Die z-Achse ist der Schwachpunkt der Prusa Konstruktion. Auch kleine mechanische Spannungen koppeln von den Gewindestangen auf den Extruder-Schlitten ein. Und das erzeugt dann unschöne Ringe & Abweichungen im Ausdruck.“

    Es gibt widersprüchliche Aussagen hier – würdet ihr eher die Bohrungen für die Gewindestangen (im Halter oben, unten ist ja der Schrittmotor montiert) oder für die glatten Stangen (oben/unten/beides?) vergrößeren?

    Habt ihr Erfolg mit der Zentrierung der Alukoppler gehabt? Die Dinger (und somit auch die Gewindestangen im unteren Bereich) sind bei mir beide jeweils stark bemerkbar aus der Achse – dass sich das auf die Druckqualität auswirkt, ist klar…

    Antworten
    1. ST Artikelautor

      Hallo Günther,

      die glatten Stangen führen den Schlitten –> kein Spiel. Die Gewindestangen sollten keine Führung übernehmen. Deshalb hier ruhig ein Spiel in der x/y Ebene zulassen (Nüsse schwimmend).
      Bei den Alukopplern lohnt es, sauber zu zentrieren. Ich habe mir irgendwann neue Koppler zugelegt.

      Gruss Stefan

      Antworten
      1. Günther

        Hallo alle,

        Habe vor 2 Tagen nunmehr endlich mein Ersatz-GT2560 Board erhalten, die aktuellste Firmware aufgespielt – und siehe da: alles funktionierte (endlich) auf Anhieb.

        Glücklicherweise hatte ich mir gleich eine Ladung Ersatzdüsen und auch Filament bestellt – die mitgelieferten 3 mm Filament haben mir eigentlich nur Probleme beschert und die Düse verstopft. Mit dem von mir extra georderten Filament funktionierts prächtig – habe gleich ein paar Sachen (auf Cura bearbeitet und auf SD Card gespeichert) ausgedruckt.

        Möchte mich hier ausdrücklich für Eure vielen wertvollen Tipps bedanken, die mir echt weitergeholfen haben.

        Habt ihr vielleicht noch ein paar Tipps zu:
        – bis zu welchen Geschwindigkeiten in % ihr auf allen Achsen geht?
        – welchen Vorschub (in %) ihr für den Extruder (bei welchen Geschwindigkeiten?) verwendet? Habe manchmal etwas zu viel Filament (macht sich mit wegstehendem Plastik bemerkbar) auf dem 3d-Ausdruck
        – verwendet ihr den Lüfter für die GT2560-Karte? – bei mir wird keiner der Kühlkörper auf dem Board auch nur ansatzweise heiß.
        – macht eine Steuerung des Lüfters auf dem Extruder Sinn? – wieso? – in vielen Foren wird davon gesprochen.
        – wie kann man den Lüfter drehzahlmäßig steuern? – ist dafür der PWM Ausgang auf dem GT-2560 Board zuständig?

        Antworten
        1. ST Artikelautor

          Hallo Günther,

          prima, dass es nun klappt. Zu Deinen Fragen: Die Werte hängen von der Slicing SW ab und wie Du den Drucker darin eingerichtet hast.
          Ich nehme als Druckgeschwindigkeit 2000mm/s und für xy Bewegungen 4000mm/s. Der Extrusionsfaktor ist bei mit 100% (1).
          Der Lüfter für das GT2560 Board läuft bei mir, auch wenn sich die Stepper Treiber kaum erhitzen.
          Der Lüfter am Extruder muss laufen. Es gibt Drucker, die noch einen weiteren Lüfter haben, der auf das Druckergebnis bläst. Soll bei PLA helfen und ist bei ABS eine Katastrophe wg Warping. Bei Thingiverse hat jemand einen Aufsatz für den Geeetech reingestellt, mit dem Du den Luftstrom auf das Druckergebnis lenken kannst. Ich habe das bisher ich gebraucht. Ich setze etwas Coasting ein und bin damit soweit happy.

          Gruss Stefan

          Antworten
          1. Günther

            Hallo Stefan,
            Sorry dass ich nochmal nachfrage: 2000 bzw. 4000 mm/s wären doch etwas viel – 2 bzw. 4 m/s. Können das mm/min sein oder hast Du vielleicht 20/40 mm/s?
            lg
            Günther

          2. ST Artikelautor

            Hallo Günther,

            da hast Du wohl Recht. Die Einheit ist mm pro Minute.

            Gruss Stefan

  49. Michael Boß

    Ich habe im moment (vor meinem ersten druckversuch) nur noch ein problem, der Drucker erkennt die SD Karte nicht. hat jemand einen Tipp?

    Antworten
    1. ST Artikelautor

      Hallo Michael, ich benutze die Sd Karte überhaupt nicht mehr und mache alles über Octoprint. Daher sind meine Erinnerungen etwas verblasst. Ich meine dunkel zu erinnern, dass es nicht immer ganz sauber klappte, einen SD Karten Wechsel zu erkennen. Schalte mal ein, nachdem Du die Sd Karte eingesetzt hast. Stelle auch sicher, dass Du die Sd Karte mit Fat32 formatiert hast; keine SDHC nehmen.

      Gruss Stefan

      Antworten
  50. Dennis

    Moin Moin.
    Hab da mal ne frage. Seit ca 2 Wochen hab ich das Problem das mein Extruder nicht mehr drucken möchte bzw er druckt etwas und auf einmal kleckert er nur kleine Tropfen auf die Layer. Probiert hab ich schon fast alles neues PFTE Röhchen, neuer Thermalfühler, neue Heizpatrone. Er hat echt wochenlang vom letzten PTFE wechsel gedruckt aber nu nicht mehr.

    Evtl hatte von euch mal jemand das problem und kann mit weiter helfen???

    MFG

    Dennis

    Antworten
    1. ST Artikelautor

      Hallo Dennis,

      folgendes könntest Du prüfen – viel Glück:
      1. Führungsrad im Extruder sitzt fest: Kühlkörper abbauen, Schraube des Führungsrädchens etwas lösen. Das Ding ist leider so aufgebaut, dass die Schraube durch die Drehung des Rädchens sukzessive festgezogen wird. Wenn die Schraube zu stark angezogen wird, blockiert das Filament.
      2. Schrittmotortreiber hin: Tausche den Schrittmotortreiber mit einem Treiber von der z-Achse.
      3. Schrittmotortreiber – zu geringer Strom: Strom erhöhen; Vref 0.8V
      4. Kabelbruch / Wackler am Stecker des Lüfters: Der Lüfterstecker am Extruder bekommt durch die viele Bewegung gerne einen Wackler. Der Lüfter läuft dann je nach Position nicht mehr robust. Dadurch verstopft der Extruder (Wärme kommt den Hals zu weit hoch).

      Gruss Stefan

      Antworten
  51. Günther

    Ein paar Kommentare zum Extruder und zum Extruder Schrittmotor:
    1.) Die Standard Schrittmotor-Step-Einstellung in Marlin ist 93 steps/mm, ich musste 230 steps/mm einstellen, damit die Filament Einzugseinstellungen für meinen Extruder passen. Seitdem habe ich auch praktisch keine Verstopfungen mehr (interessant, dass zu wenig Filament auch den Extruder verstopft).
    2.) Wenn ich einen Druck abbrechen musste, hat das auch schon ein paarmal zu Verstopfungen geführt. Manchmal hats geholfen, den Extruder dann auf maximale Temperatur (260-270°C) aufzuheizen – irgendwann hat er dann die Verstopfung „ausgespuckt“, ein anderes mal war das Filament richtig in das Teflon-Röhrchen im Extruder hineingestopft, nur (vorsichtiges) ausbohren half hier.
    3.) Letztens kam ich nach mehreren erfolgreichen Drucken mit ein und derselben Düse aus dieser nur mehr dünne Fäden – nach Austausch der Düse funktionierte es dann wieder einwandfrei.
    Schon eine kleine Wissenschaft – die ganze 3D Druckerei…
    Weiterhin toi toi toi an alle!

    Antworten
    1. ST Artikelautor

      Hallo Günther,

      230 steps pro Millimeter sind für den Geeetech Extruder ungewöhnliche viel. Man kann den Wert auch mit Hilfe des Durchmessers des antreibenden Zahnrades berechnen. Da kommt man rein aus der Theorie in die Ecke 90-95. Redest Du wirklich von einem Geeetech MK8 Extruder?

      Gruss Stefan

      Antworten
  52. otto

    Geeetech Prusa I3 X Pro kann mir jemand sagen wo ich den inhalt der sd karte bekomme meine habe ich verloren und ich kann diese config datei nicht finden ???? mfg mike

    Antworten
    1. ST Artikelautor

      Hallo Mike,

      welche Config Datei? – Der Drucker braucht die SD Karte nicht zum Drucken. Er lädt auch keine Config von SD.

      Gruss Stefan

      Antworten
  53. Christian

    Hallo Stefan,
    habe mir ebenfalls letztes Jahr einen einen i3 X Pro gekauft ging auch mit der Firmware und deinem Blog alles Super beim Aufbau. Letztes WE habe ich nun meine Aluplatte durch ein Glasplatte ersetzt, und meine Firmware geänder und neu aufgespielt, da die Druckplatte ca. 1cm nun höher liegt. „Lustigerweise“ (ich weis nicht warum) bekommte jetzt mein Heitzbett keinen Strom mehr, was für mich ein ziemliches Problem darstellt da ich mit ABS drucken möchte. Auch mit einer anderen Version der Firmware habe ich das selbe Problem.
    Vielleicht hast du noch eine Idee woran das liegen könnte.

    Antworten
    1. ST Artikelautor

      Die einfachste Erklärung wäre ein Defekt in den Anschlussleitungen. Da solltest Du nachmessen. Es kann auch sein, dass Du einen Kurzschluss verursacht hast. Dann musst Du diesen Fehler beheben und testen, ob der Mosfet auf dem Gt 2560 noch lebst und das Netzteil das Ganze gepackt hat.

      Gruss Stefan

      Antworten
    1. ST Artikelautor

      🙂 schau mal, ob 12V anliegen. Wenn nicht, klemm das Hotbed ab und miss nochmal nach. Wenn die 12V dann immer noch nicht da sind, hast Du vermutlich den MOSFET gekillt.

      Antworten
  54. dirk

    habe seit 2 Wochen eine gt i3 pro x

    und eine problem, mein extruder spuckt kein fillament aus, nur wenn ich „nachhelfe“

    1) temp checked ( 190 – 230 °C ) ausprobiert – OK
    2) motor dreht sich – OK
    3) steper motor driver war 0.83 V – auf 1V erhöht , keine Änderung
    4) ich habe die „plastic“ version , wenn ich extrude klackt der motor und das fillament springt zurück
    5) nozzel ( 0.3mm) ist nicht verstopft , beim heitzen des hot ends läuft fillament aus, wenn ich beim extruden oben nachhelft/drücke dann kommt auch fillament raus

    eine idee wie ich das verbessen kann ?

    Antworten
    1. ST Artikelautor

      Dreht das Rad noch sauber, welches das Filament gegen das Zahnrad drückt? – Probiere mal die Schraube etwas zu lösen, die das Rad fixiert.

      Gruss Stefan

      Antworten
  55. Michael Wirtz

    Hallo,
    ich habe diese Woche meinen acryl i3 pro b zusammen gebaut, doch leider wird das Filament nicht befördert. Motor, Kabel, Treiber haben ich schon mit den anderen Achsen getauscht, aber leider keinen Erfolg gehabt. Auch eine Firmware die E0 auf E1 switched habe ich installiert, aber auch hier passiert nix. Ich denke das Board hat ne Macke. An den E0 und E1 Ports liegen 12,4 Volt an. Am Treiber hab ich 0,84 v gemessen und habe auch schon bis 1,2 erhöht.
    Hat jemand noch eine Idee.?

    Grüße,
    Michael

    Antworten
    1. ST Artikelautor

      Hallo Michael,

      Deine Beschreibung klingt so, als ob der Motor am Extruder überhaupt nicht läuft. Wenn Du das Kabel vom Motor einer drehenden Achse (z.B. x) an den Extruder Motor geklemmt hast und sich immer noch nichts dreht, ist der Motor hin oder verklemmt.
      Bei dem Geeetech Extruder ist am Motor selbst nur ein kleines Zahnrad befestigt. Schraub mal den Kühlkörper am Extruder ab und prüfe, ob das Zahnrad frei drehen kann. Oder gehe den Schritt weiter und löse den kompletten Motor. Wenn sich dann am Anschluss einer anderen Achse nichts dreht, tausche den Motor.

      Gruss Stefan

      Antworten
  56. Michael Wirtz

    Hallo Stefan,
    der Motor ist in Ordnung. Wenn ich den extruder an einem andren Port hänge läuft er.

    Grüße,
    Michael

    Antworten
    1. ST Artikelautor

      Hallo Michael,

      bei der Beschreibung ist es recht schwierig zu helfen, wenn man soviel raten muss. Der nächste Tipp wäre der Stepper Treiber.

      Gruss Stefan

      Antworten
  57. Michael Wirtz

    Hallo Stefan,

    vielleicht hast du meinen ersten Post nicht wirklich richtig gelesen. Stepper, Motor, Kabel habe ich komplett quergetauscht. Die funktionieren auf den anderen Ports. Nur nicht auf dem E0 und E1.

    Michael

    Antworten
  58. Ole Thu

    Hallo,

    danke, super Tipps.

    Nach einigem Betrieb meines Prusa i3 habe ich noch kleine Optimierungen an meinem Drucker umgesetzt.
    – Da die ersten Ausdrucke immer Wellen in der Senkrechten aufwiesen (siehe Komaentar Günther 16.01), habe ich nicht erst gebohrt, sondern die Gewindestangen der Z-Achse so weit eingekürzt, das sie oben nicht mehr im Acryl gelagert sind. Man sieht regelrecht, wie die Gewindestangen eiern, zur Führung dient nur noch das Linearlager!
    – Von dem Endstop-taster der Z-Achse wurde der Blechhebel entfernt und die Einstellschraube entsprechend so ausgeführt, dass sie direkt den Tastknopf trifft. Das erhöht spürbar die genaue Positionierung der Z-Achse. Für „normalgenaue“ Drucke ist ein Nachjustieren nicht mehr notwendig.
    – Gegen das Haftproblem benutze ich Gewebeklebeband (TESA 4651), damit ist die untere Drucklage nicht so sauber, aber die Heizplatte fast überflüssig.
    – Die Schaltregler für die Heizelemente werden sehr warm, deshalb habe ich noch einen Lüfterhalter konstruiert/gedruckt, der Lüfter pustet jetzt senkrecht auf das Board.

    Alles in allem bin ich mit dem Drucker sehr zufrieden.

    MfG Ole

    Antworten
  59. Minihawk

    Ich habe die Parameter für die X- und Y-Achse mit dem G-Code-Kommando

    G92 X80.0 Y80.0

    als Start-Gcode in meine Slicer geschrieben, dann braucht man keine Firmware zu aktualisieren und kein EE-Prom freizuschalten.

    80 Schritte pro mm ist der rechnerisch korrekte Wert für die Konfiguration mit 2mm-Zahnriemen und 20 Zähnen am Pulley, bei 1,8-Grad-Steppern mit 16-fach-Microstepping. Mein durch einen Druck berechneter Wert liegt dagegen bei ca. 80.18, ein anderer Kollege ist auf 80.20 gekommen. Was man nun nimmt, es hängt davon ab, was man benötigt. Genaue Außenmaße, möglichst nicht zu klein, dann die berechneten Werte nutzen. Soll eine Mutter aber noch in den Maulschlüssel passen, so vielleicht eher die 80.00 nutzen.

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    1. ST Artikelautor

      Hi Minihawk,

      Du kannst das mit dem GCode lösen. Du bekommst dann aber nicht alle Features von Autoleveling. Die Höhe wird gemessen, eine Neigung des Druckbetts wird nicht ausgeglichen. Das macht das in der Firmware umgesetzte Autoleveling Feature und ist der eigentliche Gag. Nicht nur die Höhe fällt weg, sondern auch das nervige Leveln des Betts.

      Wegen der 80Steps/mm: Wenn Du es exakt haben willst, mach es genau so, wie Du es gemacht hast. Drucke ein Quadrat; z.B. 19cm x 19cm. Dann messe nach und rechne die Schritte nach.

      Gruss Stefan

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  60. Rabis

    Hi,
    surprise, surprise – Geeetech Aluminium Prusa I3 aufgebaut (Danke für die Tips hier!) und dann das: Netzteil wurde nur „beigelegt“. Bin platt. Bild könnt ich noch anfügen …

    Gruß
    Rabis

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